Glögglifrosch
Seit Anfang März ist die Mittelstufe oft am Weiher gewesen und hat die Metamorphose der Frösche und Kröten vom Froschlaich bis zum kleinen Frosch beobachtet.
Im Mai und Juni haben wir Unterstützung durch den Jurapark Aargau erhalten und das Schulmodul «Glögglifrosch» besucht. Dabei haben wir mit Erich Schib, Schulmodulleiter des Juraparks, eine Abendexkursion, eine Morgenexkursion und einen Arbeitseinsatz gemacht. Da der Glögglifrosch eine Kröte ist und Kröten nachtaktiv sind, mussten wir also am Abend zum Weiher gehen. Wir haben sehr viel über ihn erfahren und gelernt. Als wir uns auf den Heimweg machten, haben wir ihn aus einer Hecke gehört. Wenn der Glögglifrosch quakt, hört es sich wie ein Glöggli an. Deshalb hat er auch den Namen Glögglifrosch erhalten.
Wir haben sogar einen kleinen Glögglifrosch gefunden!
Für den Glögglifrosch und auch für andere Tiere, die am Weiher leben, bauten wir verschiedene Versteckmöglichkeiten und Unterschlupfe. Es wurde ein Steinhaufen gebaut für Eidechsen und Frösche sowie für viele andere Tiere. Die Steine wurden ausgegraben und neben einem der Weiher aufgebaut, so dass die Tiere gleich ins Wasser können. Ein paar Steine wurden auch ins Wasser gelegt.
Es wurde auch ein Asthaufen gebaut. Dieser wurde in eine Hecke gebaut, da ein Asthaufen ein sehr wichtiger Unterschlupf für den Glögglifrosch ist.
Am Weiher suchten wir nach Tieren, die im Wasser leben. Die Gruppe, die am Weiher war, hatte auch beim Steine Ausgraben geholfen und im Bach nach Tieren gesucht.
Für den Asthaufen zersägte eine andere Gruppe Äste, um sie dann zu stapeln.
Wie hat sich der Weiher in den letzten Wochen verändert?
Da es in letzter Zeit viel geregnet hat, ist der Wasserpegel im Weiher gestiegen und er ist auch grösser und das Wasser klarer geworden. Wegen dem Regen war alles sehr matschig. Im Weiher hatte es keine Kaulquappen mehr, aber andere Wassertiere. Einer der Weiher ist fast zugewachsen mit Wasserpflanzen. In den anderen Weihern hat es nur wenige kleine Wasserpflanzen. Es hatte viele Insekten und Spinnen im Weiher. Insgesamt hat sich mit dem Ast- und Steinhaufen der Lebensraum des Glögglifrosch zum Besseren verändert.
Wie schön, dass es in Zeihen solche Naturschätze zu beobachten gibt.
(Sarah, Emilia und Soé)
